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Oktober 2019 – Schutz und Pflege für Implantate

Implantate stehen wie kaum eine andere Versorgungsform für den Erhalt von Lebensqualität. Daher entscheiden sich immer mehr Menschen für sie, wenn es darum geht, Zahnverlust bestmöglich auszugleichen.

Eigene Pflege und Prophylaxe – das ideale Duo

Wichtig für die Langlebigkeit von Implantaten und somit für den dauerhaften Erfolg der Behandlung ist die gute häusliche Mundhygiene in Kombination mit der regelmäßigen Implantatprophylaxe (auch „Implantatnachsorge“) in der Praxis.

Diese spezielle Prophylaxe umfasst die engmaschige Kontrolle und die intensive Reinigung des Implantates und der Implantatumgebung – vor allem an Stellen, die man selbst kaum erreicht. Außerdem erhalten Sie als Patient im Rahmen dieser Prophylaxe eine Anleitung und Tipps für die eigene Mund- und Implantatpflege.

Bakterielle Beläge können Entzündungen auslösen

Ziel der Implantatprophylaxe ist es zu vermeiden, dass sich bakterielle Beläge (Biofilm) und Zahnstein im Bereich des Implantates ausbreiten und zu einer Entzündung führen. Diese Entzündung wird als Periimplantitis bezeichnet und ist vergleichbar mit der Parodontitis an natürlichen Zähnen. Unbehandelt könnte die Entzündung letztlich auch den Halt von Implantaten im Kiefer gefährden und zum Implantatverlust führen.

Der genaue Umfang der Implantatprophylaxe und die erforderlichen Zeitabstände werden immer individuell mit jedem Patienten abgestimmt.

 

Zur nächsten Oktober-News: Metallfreie Kronen und Brücken